Vortrag „Who cares? Unsichtbare Care-Arbeit und wer hinter ihr steckt“

Die Frauen*-Gruppe „Zumutung“ zeigt in ihrem Vortrag die verschiedenen Aspekte und Erscheinungsformen der ganz alltäglichen Care-Arbeit auf, die jede Person kennt und die uns häufig an unsere Grenzen bringt. Diese Arbeit ist immer noch zum größten Teil feminisiert (d.h.Frauen zugewiesen) abgewertet und unsichtbar gemacht.

In jeder Gesellschaftsform hat Care-Arbeit die Funktion von Reproduktion und Sorge im umfassenden Sinne, sie ist Bedingung und Voraussetzung für Überleben, für den Erhalt der Arbeitskraft, für den Erhalt des sozialen Zusammenlebens und damit letztlich für den Erhalt der Gesellschaft. Unter dem Stichwort „Care revolution“ werden Ansätze vorgestellt, die “care” in den Mittelpunkt einer anderen, kollektiven Gesellschaftsform stellt. Welche davon können wir ganz konkret für uns bereits jetzt verwirklichen?

Eine Veranstaltung von INPUT Jugendbildung Tübingen in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung Baden-Württemberg.