Selbstverständnis

Das Wohnprojekt Schellingstraße versteht sich als ein alternatives, emanzipatorisches Wohnprojekt in Selbstverwaltung. Es will Freiräume schaffen für ein Leben und Wohnen jenseits von gesellschaftlichen Zwängen. Räume, in denen sich soziale Beziehungen entwickeln können und die kollektive und individuelle Entfaltungspotenziale fördern; frei von sozialer Ausgrenzung, Sexismus, Rassismus und anderen Herrschaftsverhältnissen. Räume und Treffpunkte auch für soziale, kulturelle und politische Initiativen, die dieses Selbstverständnis teilen und nach außen tragen. Die aktive solidarische Haltung gegenüber anderen Initiativen drückt sich konkret in der Unterstützung verwandter Wohnprojekte durch den gemeinsamen Solidarfonds des Mietshäusersyndikats aus.

Das Projekt wächst und konkretisiert sich in dem Maße, wie die Kontakte und Beziehungen der an ihm beteiligten Menschen wachsen. Die politische und soziale Chance liegt allein in menschlicher Verständigung und Resonanz.